von Hervey Bay ueber Rockhampton nach Airlie Beach

von Hervey Bay ging es dann weiter zu Airlie Beach. Ich entschied mich also dafuer mit ihm zu reissen in einem Auto, was ein schwerer Entscheidungskonflikt in mir aufwarf! Von meiner Freiheit und Unabhaengigkeit in eine voellige Abhaengigkeit mit einer voellig fremden Person! Zwei Tage am Stueck bis nach Airlie Beach hoch in einem Auto. Keine Fluchtmoeglichkeit vorhanden!

Vom Gefuehl her hatte ich mich schon entschieden. Doch die Erfahrung mit dem Norweger in Byron Bay, der anfangs so lustig war und sich dann als Klammeraffe entpuppte war mir dunkel in Erinnnerung, doch die Beleidigung von ihm, dass ich mit 21 Jahren schon so skeptisch sein konnte...war zuviel fuer mich und ich willigte ein, nachdem er schon am Verzweifeln mit mir war..."ich fahr mit dir mit.... (10 min spaeter )  "kannst du mich zum Bus fahren?"..."oder ich fahr doch mit dir mit"..naja, wer mich kennt weiss wie anstrengend ich sein kann.

Doch komischerweise lobte er mich am naechsten Morgen fuer mein Misstrauen, denn 95% der Maenner seien so, wie ich ihn eingschaetzt haette, doch er ist anders und ich muss mir keine Sorgen machen...

Auf ging es nach Rockhampton...ich wurde kurzerhand mit drei Reisefuehrer, zick Prospekten und naja keiner einzigen gescheiten Strassenkarte ueberhaeuft.

"Wohin muessen wir fahren ?" meine Antwort..in den Norden, der Kueste entlang!"

Auch wenn ich eine schlechte Karteleserin war ....wir fanden den Weg, unseren Weg, der einwenig mehr Zeit beanspruchte, denn wir nahmen auf den Weg soviel mit wie moeglich....wir schauten uns Town of 1770 an, da der Reisefuehrer behauptete " Nur wenige nehmen den steinigen Weg nach Town of 1770 auf sich, was sich so spektakulaer anhoerte, dass wir ihn auf uns nahmen...doch nun ja. Australien hat nicht wirklich eine Geschichte, somit wird der arme James Cook fuer jegliche Zwecke des Tourismuses ausgenutzt...es faengt an vom James Cook Highway ueber Jamens Cook Lookout, James Cook Museum und James Cook Muffins, nur weil dieser verlorene Seemann seinen Fuss auf diesem Strand stehen hatte....

Die Aussicht und der Walk waren richtig schoen..doch Town of 1770 ist nicht umbedingt sehenswert....und wir sind fast durchgefahren, bis wir bemerkten, dass wir schon laengst mittendrin sind.

soviel zu der historischen Stadt Town of 1770.

 

 

4.2.07 01:06, kommentieren

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Die irren Iren und die suessen Englaenderinnen

Fraser Island war ein Abenteuer....und ich musste mal wieder feststellen wie steif und totlangweilig doch viele Deutsche im Vergleich mit unseren Nachbarn wirken. Ich mag die Iren und die Englaender, weil sie laut, lustig, krank, abnormal, immer ein Trinkspiel bereit haben und nur am Fluchen sind, sie fluchen wirklich nur !!! Doch abgesehen vom 'fucking crazy german doctor' Cornelius , hab ich in meinem Leben noch nie so verrueckte lustige Menschen kennengelernt und ich dachte schon die Iren und Englaender von Doms Apartement haetten ne Maise!!  Doch deren Verhalten ist nicht beschreibbar, Freud haette wahrscheinlich seine pure Freude beim Analysieren gehabt.

Doch abgesehen davon, dass man auf den Kuehlboxdeckel kackt, sein Bestes Stueck in der Disco auspackt und auch sonst staendig den Drang hat sich zu entbloesen, oder einfach nur Shit im Kopf hat und nach Fraser Island noch im Hostal weitercampiert und ein Zelt im Zimmer aufbaut,Spinneneier aufplatzt, und die Invasion der Spinnenbabies beobachtet, wo ich zum Glueck nicht dabei war sind sie echt in Ordnung. Der schwule Alan, der aussah wie Arnold Schwarzenegger und immer einen Grund zum Posen hatte und der Marc...dessen Krativitaet jeden Tag von Neuem ihren freien Lauf nahm und dem keine Normen und Werte bekannt waren...hab ich sie echt gemocht, auch wenn sie mir immer vorwarfen, ich wuerde ihnen Cornelius, den sie ueber alles liebten, wegnehmen....irgendwie waren sie sein Fanclub und die zwei Englaenderinnen, Nicy und Ally....alles Leute aus seiner Fraser Island Gruppe, die den gleichen Weg, wie wir gingen nur immer einen Schritt vorraus, da sie mit dem Bus fuhren, und wir abenteuerlustig das Land und seine Gefahren in der Zeit erkundigen gingen.

Es gab auf jeden Fall immer etwas zum Lachen!!!!! Doch manchmal fragten wir uns, wenn es die Zeit erlaubte "Kann das normal sein?" Wo sind die Grenzen die in jedem Menschen ganz natuerlich vorhanden sind...doch die gab es nicht und somit waren sie sich selbst hilflos ausgeliefert.

Liebe Gruesse sende ich in das Land der Denker!

29.1.07 11:37, kommentieren

Wendepunkt meiner Reise!

Dieser hyperaktive Mensch stellte sich nach dem ich genauso aufgedreht war, wie er, weil er mich einfach ansteckte, als unheimlich lustig heraus...und keine Ahnung es war wie ein Klicken! Ich verstand mich auf Anhieb mit ihm....wir waren auf einer Wellenlaenge. Sein Name ist Cornelius, er ist Arzt und ich hatte bis dahin keine Ahnung, dass er meiner Reise einen so entscheidenden Wendepunkt verpassen wuerde und ich mit ihm bis hoch nach Port Douglas im Auto fuhr und gerade mal so laessig mein Busticket verfallen liess...doch ich wuerde es jederzeit wieder tun.

Doch dazu morgen mehr und was sonst noch irres nund abnormales auf F.I. geschah!

Gute Nacht!

24.1.07 14:10, kommentieren

Fraser Island

Mathias, Saul und ich waren die einzigen von 11 Leuten die fahren durften...es aergert mich im Nachhinein, dass ich es nicht gemacht habe, denn es muss super viel Spass machen...ueber den kilometerlangen Strand zu peitschen...doch meine Beine waren zu kurz und der Sitz nicht verstellbar...ich hab die Karre immer nur gefahren wenn wir irgendwo haengen geblieben sind, da ich am leichtesten war. Doch hinten war es eh viel witztiger, denn der Fahrer merkte als gar nicht so wirklich, dass wir fast umkippten, erst als wir hinten und wir waren ja genug Maedels...wie bloed schrieen...und krischen!

1. Tag Fraser Island...

Wir hatten einen Plan, den man ungefaehr befolgen sollte, wegen Ebbe und Flut...doch wir befolgten in kleinlich und waren wohl die einzige Gruppe auf der Insel, die zu den Sehenswuerdigkeiten lief, wenn es der Plan so verlangte,  waehrend alle anderen fuhren!!!

Ich sah Lake Mckenzie und Lake Wabby war in den Champaignpools schwimmen, und lief ueber die Sandduenen, und durch Elli Creek sah das Schiffwrack Maheno und die gefaehrlichen Dingos...und hab mich in die Insel verliebt!!

Am ersten Abend campten wir neben einer Gruppe von dem Koala Hostal...obwohl wir vorher noch den Lunchplatz aufsuchen sollten, doch wir waren etwas spaet dran...und Sanne, die ein paar suesse Typen gesehen hatte, wollte sich neben denen nieder lassen bevor jemand anderes die Chance wahrnimmt...Ich mochte das belgische Maedchen Sanne wirklich, doch ich mag es nicht wenn man sucht, wenn man triebgesteuert ist und die eigene Laune von der Aufmerksamkeit des anderen Geschlecht abhaengig ist....sowas verabscheue ich und bringt meine eigene Laune auf den Tiefpunkt! Was dann auch so war, als ich ihr Leuchten in den Augen sah...und dann noch dieser Freak...schwer einzuschaetzen, doch viel mir schon zum zweiten Mal an dem Tag auf, leuchtende blaue Augen, verheizte Stimme...und wirkte voellig hyperaktiv auf mich...come on guys join us, let's have a party together!!!! Das war zuviel fuer mich, die den Tag mit Schleicher Mathias und Girlies, die den Plan genau befolgten verbracht hatte, trank ich ersmal zwei Bier um mich auf das gleiche PARTYLEVEL zu schiessen! Spass!

24.1.07 14:00, kommentieren

von Byron Bay zu Noosa

Ich weiss auch nicht warum ich dahin bin, doch irgendwie hab ich es so aufgeschnappt, dass Noosa schoen sein soll, mir hat es nicht gefallen. Ich buchte in Noosa mein Fraser Island und die Segeltour zu den Whitsundays, und verzog mich wieder am naechsten Tag, aus diesem Snobbystaedchen...weiter nach Hervey Bay. Dort lernte ich Sanne kennen. Wir wurden im Kookaburra Hostal untergebracht, waehrend alle anderen Businsassen ins Koala Hostal gebracht wurden. Hervey Bay ist noch verschlafener als Noosa und langsam fehlte mir der ganze Trubel, so wie ich es von Sydney gewohnt bin. Und dazu kam noch, dass das Hostal auch noch auserhalb lag und die Party im Koala abging und wir fast die einzigen Gaeste im Koogaburra Hostal waren....Sannes groesstes Problem war wohl, dass wohl eindeutig zu wenig Maenner zu sehen waren....hoffentlich kommen wir in ne gute Gruppe mit heissen Typen, eigentlich war mir das bis dahin egal...doch sie hatte mich so aufgeheizt, dass ich auch schon ganz nervoes wurde, wie denn die Gruppe sein wuerde! Denn nicht der Ort ist ausschlaggebend, wie man sich fuehl, sondern die Menschen, die dich umgeben, machen es aus!  Noch kurz zur Erklaerung...Fraser Island ist die groesste Sandinsel der Welt mit wunderschoenen Seeen und klaren Fluessen wie Elli Creek, aus denen man sogar trinken kann. Man wird mit 10 Mensche, mit Zelten und Essen in nen Jeep gesteckt und auf die Insel gebracht, vorher noch vor den gefaehrlichen Dingos gewarnt und dann geht's los..drei Tage Wildnis und keine Dusche, kein Klo...nur ne Schaufel zum Loch graben, und Auto ausm Sand graben, wenn es steckenbleibt!

Die Gruppe war nicht ganz so wie Sanne und ich uns es erhofft hatten...keine tollen Maenner...nein vier unreife Girlies,.... zwei Paerchen, Biologe und Informatikerin...und Psychologin und Marketingleiter....und noch ein Biologe...nun gut wir hatten wohl den hoechsten IQ im Vergleich mit den anderen...doch das suchte ich nicht auf F.I.....nun gut die Gruppe war sooo strange und zu Anfangs so inharmonisch , dass es schon wieder lustig  war. Und als wir ueber die ersten Sandduenen gesprungen sind.....und jeder beim anderen mal aufm Schoss sass, kam man sich naeher.

24.1.07 13:30, kommentieren

New Year's Eve in Byron.....

Nun ja die anfaengliche Panik...allein zu reissen "oh my gosh"...legte sich sehr schnell! Nach ungefaehr 2h Byron Bay...als ich in einen tiefen Schlaf fiel! Am ersten Abend war ich leider immer noch zu platt von der Fahrt, doch am nachsten Tag lernte ich Olof, kennen, er ist aus Holland und Lehrer, doch wir hatten einen ahnlichen Humor...auserdem lernte ich auch Norweger kennen, darauf moechte ich jetzt nicht eingehen, ich sag nur soviel, ich war dann froh als es weiter ging....Silvester war witzig...die, mit denen ich feierte, hatten alle erst am 31.12 eingecheckt, doch es war eine lustig zusammengewuerfelte Gruppe, alle Maedels, und alle Singels...und keiner kannte sich doch alle wollten saufen!!! Motiviert liefen wir an den Strand gegen zwoelf, um uns das grosse Feuerwerk anzusehen, ganz Byron tanzte, die Strassen waren ueberfuellt mit tanzenden Menschen, doch das Feuerwerk blieb einfach aus, ist nicht erlaubt in Byron Bay, so standen ueber tausende von Menschen am Strand und guckten mit leeren Augen in den Himmel, zumindest war das bei mir so der Fall, denn Silvester ohne Feuerwerk, ist wie Weihnachten ohne Schnee...es fuehlt sich einfach nicht wie Silvester an, somit lebe ich immer noch im Jahr 2006...doch am Freitag ist Australien Day..mit grossem Feuerwerk, da feier ich dann meinen ganz persoenlichen Jahreswechsel. Byron Bay war somit ein wenig enttaeuchend an New Year's Eve, waehrend in Sydney die Harbour Bridge gesprengt wurde...!!!

Mein ersten Tag im neuen Jahr verbrachte ich mit Olof am Strand. Ich hab mich dann noch ein wenig im Surfen geuebt, was jetzt auch immer besser klappt und wir unterhielten uns ueber die Traumzeit und den Glauben der Aboriginies, sehr interessant, konnte viel fuer mich selbst aus diesem Gespraech mitnehmen . Ich hatte eine schoene Zeit in Byron Bay "Urlaubsgefuehle", welche  jedoch nur bis Hervey Bay  anhielten und dann verwandelte sich mein anfaenglicher Erholungsurlaub in eine nervenaufreibende Abenteuerfahrt mit Extraschockern.......die ich jetzt schon misse, doch davon morgen...viel Spass mit den Bildern.

Sind von Port Macquarie und Byron Bay!!!

liebe Gruesse

23.1.07 04:36, kommentieren

what happens..up to port douglas???

Heute nehme ich mir die Zeit, darueber zu berichten was mir alles zugestossen und was ich alles erlebt habe in drei Wochen Urlaub.

Diese drei Wochen waren unglaublich und ich werde sie wohl nicht mehr so schnell vergessen, da einfach jeder Tag ein anderes Abenteuer in sich versteckte, somit fing ich an, als ich wieder in Sydney ankam, dies festzuhalten auf Papier....da der Urlaub hier nicht aufhoerte und ich immer noch nicht zur Ruhe kam und die gleiche Aktivitaet und Intensivitat an den Tag legte....hat das jetzt auch so lange gedauert!

Am 27.12 ging es los up to Port Maquarie, dort verbrachte ich anderthalb Tage...ging viel spazieren und chillte am Strand...ein ruhiges Nest. Ich habe die Schwester von Shar kennengelernt. Es war eine schoene Zeit...doch ich freute mich sehr darauf alleine auf Achse zu gehen.

Am 29.12 freuh morgens ging es dann weiter nach Byron Bay mit Greyhound Bus, den ich jetzt schon "lieb gewonnen" hatte. Da es nicht einfach ist, diesen fucking Bus zu buchen, wenn man nichts davon weiss, dass man einen Pin dafuer braucht und keine Sau ans Telefon geht, aber nun gut...durch solche Eefaharungen lernt man.

Mit steifen Genick...wachte ich dann in Byron Bay auf...und wurde zum Hostal gebracht. Es war ein schoenes Hostal mit Billiardtisch, grosser Bar.

Angekommen, war ich noch recht nervoes...da ich hier ja Silvester verbringen wuerde versuchte ich mir schnell "Freunde zu machen"  und war recht freundlich und aufgeschlossen gegenueber meinen Zimmergenossen...doch ich war auch recht muede.

Die ersten Maedchen die ich kennnlernte waren zwei Kanadierinnen...die in der gleichen Zeit wie ich, bis nach Cairns reissten, und ich dachte ich waere die einzige Durchgeknallte, die 3000 km (also ungefaehr von Griechenland bis Norwegen hoch) in 3 Wochen abreissen will!! Doch davon gab es noch mehr Menschen! Die ich bis jetzt noch nicht kannte, sich aber in unmittlebarer Naehe befanden! 

Byron liegt ungefaehr 40 km von Nimbin enfernt, "Klein Holland" in Australien, weswegen auch die ganze Stimmung etwas gediegener war und die erste Frage...do u smoke? mich nicht ueberraschte..Byron Bay ist sehr auf Touristen fokusiert wie eigentlich die ganze Ostkueste, doch es gibt auch Einheimische! Es ist ein "Hippiparadies" mit so vielen gutaussehenden Menschen....wahnsinnig!  Das fiel mir woanders nicht mehr so sehr aufwie hier! Byron Bay hat nach meiner Beurteilung auch die schoensten Straende, der Sand ist nahezu weiss und das Meer klar und turkissblau.

23.1.07 03:00, kommentieren